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EnvNode Weather / Weatherstation

EnvNode Weather ist das Mainboard für eine fest installierte Wetterstation. Es kombiniert ein ESP32-DevKitC mit einem Modulslot, zwei I²C-Bussen und zusätzlichen direkten Sensoranschlüssen. Diese Seite beschreibt Revision 0.2.

Bestückungs- und Bring-up-Anleitung herunterladen (PDF, Rev. 0.2)

Überblick

Merkmal Ausführung
Verarbeitung ESP32-DevKitC
Erweiterungen Ein Modulslot A
I²C I2C0 und I2C1, jeweils vier vierpolige JST-SH-Anschlüsse
Direkte Eingänge Vier ADC-Anschlüsse
Zusätzliche GPIOs GPIO14, GPIO16, GPIO17, GPIO27, GPIO32 und GPIO4
Board Identity 24LC32-EEPROM U2 auf I2C0, Adresse 0x50
Optionale Module Identity Slot A, Adresse 0x52
Versorgung Aufgelötetes ORing Power U1
Gehäusegeometrie BOX4U 5U310700

Stromversorgung

Die Versorgung erfolgt über das aufgelötete ORing-Power-Modul. Das Mainboard besitzt keinen eigenen USB- oder separaten 5-V-Eingangsstecker. ORing Power bietet einen USB-C- und einen zweipoligen JST-PH-Eingang für 5 V. USB-C am Versorgungsmodul überträgt keine Daten und dient nicht zum Programmieren.

Nur eine geeignete 5-V-Quelle anschließen

USB-C und JST-PH am ORing-Power-Modul teilen sich dieselbe 5-V-Leitung. Unabhängige Netzteile dürfen dort nicht gleichzeitig angeschlossen werden, sofern sie nicht ausdrücklich für direkten Parallelbetrieb geeignet sind.

Board Identity und Abblockung

Das Identity-EEPROM wird aus +3V3_SYS versorgt. C1 (100 nF) liegt zwischen +5V und GND und blockt die 5-V-Versorgung ab. Das EEPROM besitzt keinen separaten lokalen Abblockkondensator. Diese Ausführung ist bei EnvNode Mini und EnvNode Weather identisch.

I²C-Anschlüsse

Jeder Bus ist an vier vierpoligen JST-SH-Anschlüssen verfügbar:

Pin Signal
1 GND
2 +3V3_SYS
3 SDA
4 SCL

Die 4,7-kΩ-Pull-ups sind über normalerweise offene Lötjumper einzeln zuschaltbar. Prüfe vorhandene Pull-ups auf den Sensorboards und die Belegung aller Kabel. Auf I2C0 sind 0x50 für die Board Identity und 0x52 für die optionale Slot-A-Identity vorgesehen.

Sensoranbindung und Firmware-Konfiguration

Modulslot A

Slot-Pin Signal Zuordnung
5 I2C0 SDA Datenleitung
6 I2C0 SCL Taktleitung
9 AUX_GPIO1 GPIO33 / ADC1_CH5
10 AUX_GPIO2 GPIO13

AUX_GPIO1 unterstützt digitale Ein- und Ausgänge/PWM sowie analoge Messung bei aktivem WLAN. AUX_GPIO2 unterstützt digitale Ein- und Ausgänge/PWM; seine ADC2-Funktion ist während WLAN-Betrieb nicht verfügbar. GPIO33 ist dem Modulslot zugeordnet und nicht einem zusätzlichen JST-PH-Anschluss.

Eine erkannte Module Identity aktiviert keinen Treiber automatisch. Die Sensor- und Aktorkonfiguration muss zur tatsächlichen Verdrahtung passen.

Direkte ADC- und GPIO-Anschlüsse

Zehn vierpolige JST-PH-Anschlüsse stehen für direkte Signale bereit:

Anschluss ESP32-Signal
ADC1 GPIO34
ADC2 GPIO35
ADC3 GPIO36
ADC4 GPIO39
GPIO14 GPIO14
GPIO16 GPIO16
GPIO17 GPIO17
GPIO27 GPIO27
GPIO32 GPIO32
GPIO4 GPIO4

Alle verwenden dieselbe Pinfolge:

Pin Signal
1 GND
2 +5V
3 Eingangssignal beziehungsweise GPIO
4 +3V3_SYS

Versorgung und Signalpegel unterscheiden

Die 5-V-Leitung dient der Sensorversorgung. ESP32-Signale sind nicht 5-V-tolerant. GPIO34, GPIO35, GPIO36 und GPIO39 sind ausschließlich Eingänge und besitzen keine internen Pull-up- oder Pull-down-Widerstände. Konfiguriere sie nicht als Ausgänge.

Mechanischer Aufbau

Platinenkontur und Gehäusebohrungen folgen der BOX4U-5U310700-Geometrie. H1 und H2 sind M2,5-Stützbohrungen für das Modul; H3 bis H6 sind die 4,5-mm-Gehäusebefestigungsbohrungen. Prüfe Steckerzugang, Abstandshalter und Kabelführung vor dem Einbau.

Bestückung und erste Inbetriebnahme

Die PDF-Anleitung enthält den detaillierten Bestückungs- und Prüfablauf.

  1. Platinenrevision und Anleitung abgleichen.
  2. Mainboard und ORing Power bestücken; Lötstellen, Polarität und Durchgang nach Anleitung prüfen.
  3. Versorgung zunächst ohne zusätzliche Sensoren oder Modul kontrollieren.
  4. Passende Firmware verwenden und Boardprofil beziehungsweise Board Identity prüfen.
  5. Einen unterstützten I²C-Sensor bei abgeschalteter Versorgung anschließen.
  6. Bus, Adresse und Implementierung konfigurieren; Diagnose und Messwerte prüfen.
  7. MQTT einrichten und weitere Anschlüsse einzeln in Betrieb nehmen.

Zur Firmware-Übersicht

Prüfstand

Die Quellunterlagen dokumentieren am 28. September 2026 eine ERC-Prüfung ohne Befunde, keine unverbundenen Pads und keine Schaltplan/PCB-Abweichungen nach Zonenfüllung. Drei dokumentierte DRC-Ausnahmen betreffen zwei Courtyard-Überlappungen unter dem DevKit und eine Siebdruckwarnung am Versorgungsmodul.

Diese historischen Konstruktionsprüfungen sind keine neue physische Validierung. Die vorhandenen Unterlagen nennen noch ausstehende Inbetriebnahme und Produktionsvalidierung; elektrische, thermische, EMV-, Umwelt- und Fertigungsprüfungen sind damit nicht nachgewiesen.