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RainDetectorController und Head

Entwicklungsstand / WIP

Diese Seite beschreibt die vorhandene Hardware und ihre Prüfgrenzen. RainDetector ist noch kein registrierter Sensor der gemeinsamen EnvNode-Firmware. Eine separate Laborfirmware misst die Ausgangsfrequenz; sie steuert keine Heizung.

Zwei getrennte Baugruppen

Baugruppe Revision Aufgabe
RainDetectorController 0.3 ICM7555-Frequenzfront-end und AO3400A-Heizschalter
RainDetectorHead 0.1 Passive kapazitive Sensorfläche und Heizwiderstände

Die Sensorfläche besitzt zwei von Lötstopplack bedeckte, ineinandergreifende Kupferelektroden. Der Controller wandelt das Sensorsignal in einen digitalen 3,3-V-Frequenzausgang um. Eine Frequenzänderung ist noch kein kalibrierter Niederschlagswert und ersetzt keine Kippwaagenmessung.

Verbindungen zum Mainboard

Anschluss Pin 1 Pin 2 Pin 3 Pin 4
J3 GND +5V HEATER_EN +3V3
J4 GND +5V RAIN_FREQ +3V3

Die Versorgungspins sind gemeinsam geführt. J3/J4 sind in der vorhandenen Bestückungsbasis DNP; Anschlussvariante und passende Stecker müssen für den konkreten Aufbau ausgewählt werden. HEATER_EN benötigt einen geeigneten Digitalausgang, RAIN_FREQ einen geeigneten Frequenzmesseingang.

Verbindung zwischen Head und Controller

Head-Kontakt Signal Controller-Kontakt
J1.1 HEATER+ J1.1
J1.4 GND / Elektrode 2 J1.4
J2.1 SENSE / Elektrode 1 J2.1
J2.4 HEATER− J2.4
Pins 2 und 3 Mechanische Stützung, elektrisch unverbunden Entsprechend unverbunden

Die Unterseiten beider Platinen zeigen zueinander. Die 2×2-Steckverbindungen müssen elektrisch und mechanisch korrekt ausgerichtet sein; die Tabelle allein bestätigt weder die Kontaktlage noch die reale Steckhöhe.

Heizung und Fertigung

Zwanzig 15-Ω-Widerstände bilden fünf parallele Stränge mit jeweils vier Widerständen. Das ergibt nominal 12 Ω, etwa 417 mA und 2,08 W an 5 V. Versorgung und Kabel müssen diese Last zusätzlich zu den übrigen Systemlasten tragen. Die Anleitung sieht Widerstände mit mindestens 0,25 W und Beachtung der Temperaturabhängigkeit ihrer Belastbarkeit vor.

C1 des Heads bezeichnet die gefertigte Kupfer-Sensorstruktur, kein aufzulötendes Bauteil. Via-Verschluss, Beschichtung und Wasserausschluss müssen mit dem Fertiger abgestimmt und am aufgebauten Head geprüft werden. Lötstopplack allein ist keine Zusage der Dichtheit.

Getrennte Inbetriebnahme

  1. Beide Platinen spannungsfrei auf richtige Kontaktzuordnung und Kurzschlüsse prüfen.
  2. Controller-Versorgung und 3,3-V-Frequenzausgang separat prüfen.
  3. Frequenz mit trockenem und benetztem Head vergleichen und mit einem Messgerät kontrollieren.
  4. Heizpfad separat prüfen: Stromaufnahme, Erwärmung, Abschaltung und Temperaturverhalten.
  5. Erst danach den vollständigen mechanischen Aufbau und Wasserausschluss qualifizieren.

Firmwarestand

Das separate Projekt lab/RainDetector-PCNT zählt steigende Flanken über ESP32-PCNT und gibt Frequenzwerte über Serial aus. GPIO27 ist dessen Laborvorgabe, keine feste Zuordnung für alle EnvNode-Mainboards. Es gibt dort kein MQTT und keine Heizautomation. Das Aufspielen ersetzt die bisherige Firmware auf dem Testgerät.

Die gemeinsame EnvNode-Firmware enthält einen Rain-Gauge-Treiber für Kippwaagen. Dieser ist funktional verschieden und kein RainDetector-Treiber.

Anleitungen und Prüfstand

Die dokumentierten ERC/DRC-Prüfungen vom 14. September 2026 liegen vor den anschließenden Stecker- und Konturänderungen. Vor Fertigung sind aktuelle Prüfungen nötig. Steckhöhe, reale Heizwirkung, Beschichtung und Wasserausschluss sind noch offen.